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Trub

Pfarrhauskauf wird abgelehnt

An der Kirchgemeindeversammlung vom 26. Juni 2011 beschlossen die Stimmberechtigten, den Kauf des Pfarrhauses Trub nicht weiterzuverfolgen.

Kirchgemeindepräsident Hans-Ulrich Schürch begründete die ablehnende Haltung des Kirchgemeinderates mit den fehlenden finanziellen Mitteln für den Kauf, die anstehenden Sanierungen und den Unterhalt der stattlichen Liegenschaft. Nach der geplanten Lockerung der Residenzpflicht für Pfarrpersonen ist der Bedarf an Pfarrwohnungen zudem ungewiss. Pfr. Felix Scherrer wird mit seiner Familie Mitte 2013 in ein Eigenheim umziehen. In der Diskussion wurde bedauert, dass das Pfarrhaus in fremde Hände gelangen könnte. Allerdings sah man es nicht als Aufgabe des Rates an, sich mit der Vermietung des Hauses zu befassen.
Da die Anwesenden mit grossem Mehr nicht mit einem finanziellen Wunder rechneten, wurde der Kirchgemeinderat beauftragt, die bis Ende Juli gültige Offerte des Kantons ablehnend zu beantworten und den Kauf des Pfarrhauses nicht weiter zu verfolgen. Der Kanton Bern wird somit das Pfarrhaus ab Frühling 2013 auf dem freien Markt zum Kauf ausschreiben. 
In Weiteren wurde die Rechnung 2010, die mit einem Gewinn von rund 3'800 Franken schloss, einstimmig genehmigt. Der Kassier legte anhand des Finanzplans dar, dass in den nächsten Jahren wegen der laufenden Kirchensanierung mit negativen Ergebnissen und einer Abnahme des Eigenkapitals zu rechnen sei.


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