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RefBEJUSO

Hilfestellung für Kirchgemeinden

22.1.2021 refbejuso - In der neusten Hilfestellung, Version 15.2, sind die neusten, verschärften Massnahmen aufgrund des jüngsten Bundesratsbeschlusses eingearbeitet. Diese sind ab 18. Januar gültig und wirken sich auch auf den kirchlichen Betrieb aus. Kirchgemeinden können sich für Fragen an die Auskunftsstelle Kirchgemeinderat, auskunft.kgr@refbejuso.ch oder Telefon 031 340 25 25, wenden.

Seit dem 18. Januar leben wir erneut im «Lockdown». Weiterhin bleiben aber Gottesdienste bis zu 50 Personen und Beerdigungen «im Familien- und engen Freundeskreis» möglich. Das Haus der Kirche erhält hierzu sehr unterschiedliche Reaktionen: Es gibt Stimmen, welche sich ein landeskirchliches Verbot der Gottesdienste oder zumindest eine stärkere Teilnahmebegrenzung wünschen würden. Die Rückmeldungen reflektieren nicht selten auch die unterschiedlichen Verhältnisse vor Ort.

Gemäss EKS-Schutzkonzept für Gottesdienste steht für die evangelisch-reformierten Kirchen die Gewährleistung der Gesundheit von Gottesdienstteilnehmenden und kirchlichen Mitarbeitenden im Zentrum der Anstrengungen. Im Zweifelsfall ist daher immer die vorsichtigere Variante zu wählen. Die Risikoabwägung vor Ort kann durchaus zum berechtigten Ergebnis führen, dass die staatlichen Spielräume nicht auszuschöpfen sind. Die Kirche trägt eine gesellschaftliche Verantwortung, bei der Bewältigung der aktuellen Pandemie mitzuwirken und den gesundheitlichen Interessen weiterhin vorrangig Rechnung zu tragen. In Bezug auf die KUW empfiehlt daher der Synodalrat, in der aktuellen Lage keine Verpflichtung zum Besuch von Gottesdiensten vorzusehen. Zu berücksichtigen ist indes auch, dass gerade in Krisenzeiten die Kirche eine seelsorgerliche und spirituelle Verantwortung trägt, was u.a. hinsichtlich der Durchführung von Beerdigungen sehr bedeutsam ist. 

Die wichtigsten Auswirkungen auf den kirchlichen Betrieb des Bundesratsbeschlusses vom 13. Januar:

  • Homeoffice: Wo immer möglich und «mit verhältnismässigen Aufwand umsetzbar», müssen die Arbeitgeber Homeoffice anordnen. Es handelt sich nicht mehr nur um eine dringende Empfehlung, sondern um eine Verpflichtung (wie dies bereits im Kanton Solothurn gilt). Die Arbeitnehmenden haben kein Recht auf Auslagenentschädigung.
  • Besonderer Schutz für gefährdete Personen: Gefährdete Personen haben grundsätzlich Anspruch auf Homeoffice. Wo dies nicht möglich ist, muss am Arbeitsplatz ein gleichwertiger Schutz möglich sein, ansonsten wird die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer (bei Lohnzahlung) beurlaubt.
  • Verschärfte Maskentragpflicht am Arbeitsplatz: Sobald sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält, gilt grundsätzlich für alle eine Maskentragpflicht – unabhängig von der Grösse des Raumes.
  • Verschärfte Personenobergrenzen: Spontane Menschenansammlungen im öffentlichen Raum (z.B. in Kirchen) dürfen nicht mehr als fünf Personen umfassen. Private Veranstaltungen dürfen ebenfalls nicht mehr als fünf Personen zählen. Kinder werden dabei mitgezählt.

Die verschiedenen kantonalen Seiten im Kirchengebiet der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn:

Für Gottesdienste wird auf des EKS-Schutzgottesdienst verwiesen.

Weitere Links zu Schutzkonzepten sind in der aktuellen Version der Hilfestellung für die Kirchgemeinden zu finden.
 
Downloads / weiterführende Links
Hilfestellung Kirchgemeinden, Version 15.2  (22. Januar)
Unterstützungsplattform für Kirchgemeinden: Mobile Boten


Vision Kirche 21 - Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn